Podcast · Keine Angst vor KI — Folge 4: Fünf Cent oder 385 Dollar?
Folge 4 · ~8 Minuten · Helena & Udo im Dialog
Letzte Folge ging es um die Frage, ob Claude wirklich schlechter wird. Diese Folge beantwortet die logische Anschlussfrage: Was kostet mich das eigentlich? Am 3. September hat Udo dasselbe Sitzungsprotokoll zweimal verarbeiten lassen — einmal ausgelagert mit dem kleinsten KI-Modell für 5 Cent in 23 Sekunden, einmal in voller Tiefe für 385 Dollar. Der billige Lauf war brauchbar, übersah aber eine echte, datierte Zusage eines Teilnehmers. Nicht weil das Modell zu dumm war — sondern weil es nur eine von zwei Quellen las. Drei Regeln, die daraus folgen, mit echten, belegten Zahlen aus dem eigenen Betrieb.
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Die drei Regeln aus der Folge
- Mechanik ans kleine Modell, Urteil ans große — Sortieren und Extrahieren nach fester Regel darf das billigste Werkzeug machen. Sobald Abwägung im Spiel ist, braucht es das teurere.
- Der Zwischenspeicher spart mehr als der Modellwechsel — belegt: derselbe Aufruf, zweimal, kostete beim zweiten Mal 67 % weniger (0,0080 $ → 0,0027 $) — allein durch den warmen Cache, nicht durch ein anderes Modell.
- Die teuerste Lücke sitzt in der Eingabe, nicht im Modell — das beste Modell kann nichts über eine Zusage sagen, die es nie zu lesen bekam. Erst prüfen, ob dein Werkzeug wirklich alle Quellen sieht.
Quellen
- Interne Projektakte „API-Auslagerung“ (Rockstratege), Kostenprotokoll je API-Lauf — eigene, gemessene Zahlen, keine externe Quelle diese Folge
- Arbeitslisten-Bilanz der Nachbearbeitung UE 5, 03.09.2026 (16 Mitarbeiter, 2 h 11 min, 326,9 Mio. Token, 384,88 $)
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Transparenzhinweis (EU AI Act, Art. 50): Die Stimmen dieser Folge sowie das Cover wurden mit Künstlicher Intelligenz erzeugt (der Hinweis ist auch am Ende der Folge gesprochen). Konzept, Redaktion und Einordnung: Udo A. Schacht.
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